Kizer Microbe Series

Mit der neuen Microbe Series erweitert Kizer sein Portfolio zum Start ins Jahr 2026 um eine Messerfamilie, die bewusst aus dem klassischen Tool-Look ausbricht. Entworfen wurde die Serie von Maksim Epifantsev, einem bekannten Messerdesigner aus Russland, der bereits mehrfach erfolgreich mit Kizer und anderen Messerherstellern zusammengearbeitet und unter anderem Modelle wie das Kizer Ursa Major oder das Kizer Buddy gestaltet hat. Seine Entwürfe verbinden häufig organische Formen mit klarer Alltagstauglichkeit, ein Ansatz, der auch bei der Microbe Series deutlich wird.

Inspiriert von Strukturen und Formen aus der Welt der Mikroorganismen, setzt die Serie auf ein ungewöhnlich kompaktes, abgerundetes Design, ohne den funktionalen Anspruch aus den Augen zu verlieren. Trotz der geringen Abmessungen, sind die Messer der Kizer Microbe Serie kein Design-Gimmick, sondern für reale Schneidaufgaben im Alltag ausgelegt.

Kizer Microbe Series
Die neue Kizer Microbe Serie

Kompaktes Format, durchdachtes Konzept

Mit einer Gesamtlänge von rund 135 mm und einer 55 mm langen Drop-Point-Klinge gehört die Microbe klar in die Kategorie Micro-EDC. Entscheidend ist jedoch die Gestaltung des Griffs. Mit etwa 80 mm Grifflänge erlaubt das Messer einen echten Vier-Finger-Griff, was in dieser Größenklasse alles andere als selbstverständlich ist. Eine ausgeprägte Fingermulde am Klingenansatz unterstützt die Handposition zusätzlich und sorgt für ein kontrolliertes, sicheres Gefühl beim Schneiden.

Diese Kombination aus kurzer Klinge und vergleichsweise vollem Griff macht die Microbe besonders interessant für Nutzer, die ein sehr kompaktes Messer für Stadt, Büro oder leichte Outdoor-Aufgaben suchen, ohne auf Handling verzichten zu wollen.

Drop-Point-Klinge mit Fokus auf Kontrolle

Die Microbe setzt auf eine kompakte Drop-Point-Klinge mit 3 mm Klingenstärke und durchgehendem Flachschliff. In den Varianten mit 14C28N Stahl liegt die Härte bei etwa 58–59 HRC, was eine ausgewogene Mischung aus Schnitthaltigkeit, Zähigkeit und einfacher Nachschärfbarkeit bietet. Der Stahl ist rostträge und damit gut für den täglichen Einsatz geeignet, insbesondere wenn das Messer regelmäßig in der Hosentasche getragen wird.

Kizer Microbe SeriesEine durchgehende Riffelung auf dem Klingenrücken verbessert den Daumengriff und erhöht die Kontrolle bei präzisen Schnitten. Damit bleibt die Klinge klar auf Alltagsaufgaben ausgelegt, vom Öffnen von Verpackungen bis hin zu feineren Schneidarbeiten.

Button Liner Lock mit Kizer-Charakter

Ein zentrales Merkmal der Microbe Series ist der Button Liner Lock mit dem für Kizer typischen halbkreisförmigen Knopf. Die vergrößerte Kontaktfläche verteilt den Druck gleichmäßig und ermöglicht ein leichtes, kontrolliertes Entriegeln. Gleichzeitig bleibt die Verriegelung stabil und zuverlässig.

Je nach Variante erfolgt das Öffnen über Daumenpin oder Daumenloch, wodurch sich unterschiedliche Vorlieben bedienen lassen. Die Mechanik ist klar auf Alltagstauglichkeit ausgelegt und unterstützt den Anspruch, trotz der kompakten Maße ein vollwertiges Messer anzubieten.

Materialien und Variantenvielfalt

Die Kizer Microbe Series ist in insgesamt acht Varianten erhältlich. Zwei Ausführungen mit Camo Carbon 80’s sowie Fat Carbon Griffschalen setzen auf M390-Klingenstahl und richten sich an Nutzer, die ein besonders hochwertiges Setup bevorzugen. Die übrigen Modelle kombinieren 14C28N mit Griffmaterialien wie Micarta, G10 oder Aluminium und positionieren sich als robuste, alltagstaugliche Optionen.

Gerade Micarta-Varianten wie das Blue Vortex Micarta oder das Norplex UltreX™ Micarta verbinden gute Griffigkeit mit individueller Optik, da jedes Griffmuster leicht variiert. So bleibt jedes Messer ein Stück weit individuell, ohne den funktionalen Anspruch zu verlieren.

Die Kizer Microbe Serie richtet sich an Nutzer, die bewusst ein sehr kompaktes, aber ernstzunehmendes EDC-Messer tragen möchten. Für kleine bis mittlere Schneidaufgaben im Alltag, für das Büro oder als leichtes Urban-EDC spielt das Microbe seine Stärken aus. Das Design ist eigenständig, die Funktion steht dennoch klar im Vordergrund.